RIIKKA TAURIAINEN
INTIMACY OF STRANGERS
25.10.20 – 05.12.20
OPENING
24.10.20, 17 Uhr
FEMINOTOPIAS 

21.11.20, 14 UHR
LISTENING SESSION AMBRA

05.12.20, 17 UHR
In ihren Installationen, Videos und Performances interessiert sich Riikka Tauriainen für Geschichte, postkoloniale Theorien und Genderfragen, dabei bewegt sie sich stets an der Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Fakt und Fiktion.

Tauriainen erzählt in ihrer Werkgruppe Hydrocommons von einer posthumanistischen Ideenwelt, in der sie erforscht, inwiefern unsere Körper in materialistischer Relation zur Welt stehen. Dabei bezieht sie sich auf diverse queer-feministische Autor*innen, unter anderem Astrida Neimanis, die den Begriff des Hydrofeminismus prägte. Dieser Ansatz schlägt vor, Wasser als verbindendes Element zu verstehen: Es fliesst durch alle Körper und Materialien hindurch - alles wird dadurch Teil der globalen Wasserzirkulation -, Hydrofeminismus als antihierarchische Grenzüberschreitung und Umweltsozialisation.

«Water, in other words, flow through and across difference.»

FEMINOTOPIAS
Im Zusammenhang mit Tauriainens Recherchen rief sie 2018 Feminotopias ins Leben. Dieses Format nutzt Tauriainen um kollektiv über Geschichtsschreibung, neue Formen von Wissensvermittlung und feministischen Utopien nachzudenken.
RIVER ORACLE mit Riikka Tauriainen, Paloma Ayala und Anne-Laure Franchette
FROM SENSITIVE POOLS AND SNAIL CONNECTIONS mit Jeanne Jacob, Riikka Tauriainen und Paloma Ayala

LISTENING SESSION AMBRA
An der Finissage wird eine Listening Session des Kollektiv AMBRA (Caroline Ann Baur, Vanessà Heer, Tina Reden und Riikka Tauriainen) stattfinden. Durch polyrhythmische Sounds und fiktive Erzählungen schafft AMBRA Räume für kritischen Austausch und Kollaboration.

Riikka Tauriainen (*1979) ist in Finnland aufgewachsen und lebt in Zürich. Sie studierte in Tallinn (Estonian Academy of Arts, BA Photography), Essen (Folkwang Universität der Künste, Communication Design, Erasmus), Berlin (Kunsthochschule Berlin- Weißensee, Freie Kunst / Bildhauerei, Stipendium) und Zürich (Zürcher Hochschule der Künste, MA Fine Arts).

riikkatauriainen.net

Plakat gestaltet von Enea Bortone.